FAQ

Warum heißt die Marke ANJA?

ANJA ist kein Markenname, sondern unser Firmenname und steht für

A-daptive

N-utrition

J-oint

A-chievements.

Wir haben insgesamt 8 verschiedene Markennamen. Mit den folgenden 5 werden wir die Markteinführung machen.

Aqualixir
Vitalixir
Powerlixir
Rawlixir
Adaptbar

Produziert ihr bereits?

Wir haben bereits alle Produkte in kleinerer Stückzahl als Samples mittels Co-Packing bzw. Lohnabfüllung herstellen lassen. Eine nachhaltige, umweltfreundliche Produktion war auf diese Weise allerdings nicht möglich und erforderte zu viele Kompromisse.

Unser Ziel ist es daher, selber zu produzieren und den kompletten Herstellungsprozess – vom Rohstoff über den Produkt-Versand bis zum Recycling – in ein nachhaltiges Kreislaufsystem einzubinden, welches zugleich reduzierten Ressourcenverbrauch und CO2-Neutralität garantiert.

Wo kann man Eure Produkte kaufen?

Bis zur Fertigstellung der Produktionsstätte kann man unsere Produkte nur im Retail-Flagship Store in kleineren Mengen kaufen. Mit Produktionsbeginn werden unsere Produkte dann europaweit sowohl im Online-Versand als auch im Lebensmitteleinzelhandel verfügbar sein.

Wo soll der Standort für die Fabrik sein?

Wir suchen deutschlandweit nach geeigneten Standorten. Aufgrund der vielen Standortvorteile ist Hamburg allerdings unsere erste Wahl, nicht zuletzt auch wegen des Tourismus und der guten Infrastruktur, die für den Bau einer besucherfreundlichen und urbanen Produktionsstätte ideale Bedingungen darstellen.

Ihr wollt eine komplette Fabrik bauen. Warum nicht existierende Gebäude nehmen und mit Wind/ Solaranlagen bestücken und ausbauen?

Wir ziehen es definitiv in Betracht ein bestehendes Gebäude oder ein Denkmalschutz zu übernehmen und umzubauen. Dazu müssen wir allerdings erst ein geeignetes Gebäude finden, dass die Umsetzung unseres Konzeptes ohne Kompromisse in Bezug auf die Nachhaltigkeit zulässt.

Das ist ein sehr großes und umfangreiches Projekt. Warum fangt ihr nicht kleiner an? Ihr könntet doch erst einmal mit einem Teilbereich starten.

Unser Geschäftsmodell ist ein Gesamtkonzept, welches Hand in Hand geht und dessen einzelne Module ineinander greifen. Wir können die Gesamtgröße herunter skalieren, das Konzept sollte aber trotzdem die einzelnen Komponenten beinhalten, da es ganzheitlich gedacht ist.

Das Ziel ist nicht, möglichst klein zu starten. Wir möchten die Lebensmittelindustrie auf den Kopf stellen und dies wird nur möglich sein, wenn wir eine gewisse Reichweite und Größe erreicht haben. Zudem ist der Aufwand ein kleines Geschäft auf die Beine zu stellen, nicht unbedingt geringer, als ein großes Geschäft zu starten, so lange ein System dahinter steckt und die nötigen finanziellen Mittel bereit stehen.

Wir haben auch bereits die richtigen Partnerfirmen gefunden, die uns unterstützen werden, daher auch der Name Adaptive Nutrition Joint Achievements.

Uns ist bewusst, dass man eine so große Vision nicht allein umsetzen kann, daher sind wir immer auf der Suche nach weiteren Partnern.

Wie finanziert ihr dieses Projekt?

Das Geld stammt aus mehreren Quellen: Eigenkapital, Fördergelder, Zuschüsse, Bankdarlehen, Investorengelder und Venture Capital.

Wie viele Mitarbeiter hat die ANJA GmbH und Co. KG momentan?

Das Gründerteam besteht aus insgesamt 17 Mitarbeitern.

Anja Buckley, Marc Buckley, Christian R. Brovot, Pablo Schaer, Simone Schulze, Malte Wagenbach, Karsten Eichhorn, Melusine Reimers, Marianne Forshee, Harald Neidhardt, Temorscha Soltani, Diana Marcela Izquierdo J., Alina Burcin Atay, Carlos Mario Gómez, Svetlana Topalyan, Melanie Heßler, and Guido Perscheid.

Ihr wollt innerhalb des ersten Jahres 220 Mitarbeiter einstellen. Wie und wo werdet ihr in so kurzer Zeit das richtige Personal finden, v.a. mit dem nötigen technischen Know-How im Bereich Lebensmittelproduktion?

Obwohl wir eine Start-Up Firma sind, legen wir schon jetzt besonderen Wert auf eine starke Firmenphilosophie und Firmenkultur, welche für die Auswahl des richtigen Personals einen wichtigen Leit- faden bilden. Gleich zu Beginn werden wir zudem ein erfahrenes HR-Team einstellen, welches unsere Firmenphilosophie verinnerlicht hat und nur jene Mitarbeiter einstellen wird, die zu unserer Kultur passen. Spezialisten und qualifiziertes Personal aus dem Bereich Lebensmittelproduktion werden wir durch verschiedene Personalmanagement Firmen rekrutieren.

Woher bezieht ihr die Rohstoffe?

Unsere über 100 Rohstoffe kommen zu 2/3 bereits in Fair-Trade Qualität im Hamburger Hafen an. Die restlichen Rohstoffe beziehen wir von ausgewählten Händlern aus verschiedenen Ländern z.B. der Türkei, Spanien, Italien, Griechenland und Azerbaidschan.

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Was ist mit Algen und sonstigen Superfoods?

Unter unseren Rohstoffen sind sehr viele Superfoods, wie z.B. Chia, Acai, Goji, Graviola, Acerola und Noni, aber auch Blaualgen wie Spirulina und Algenextrakte wie Fucoxanthin.

Wie sieht die Produktpalette genauer aus?

3 Mineralwasser und probiotisches Wasser
10 verschiedene Erfrischungsgetränke (trinkfertig und in Pixies) 6 verschiedene Smoothies (trinkfertig und in Sachés)
14 verschiedene kaltgepresste Rohkostsäfte
2 verschiedene Energiegetränke (trinkfertig und in Pixies)
10 verschiedene Rohkost-Bio-Riegel
10 herzhafte Bio-Riegel
12 verschiedene JuicePads

Wie seid ihr auf die Auswahl der Produktpalette gestoßen? Ihr wollt direkt zu Beginn eine sehr umfangreiche Produktpalette anbieten. Das wird sehr kostenintensiv, wäre es deshalb nicht besser mit weniger Produkten zu starten?

Die Produktpalette setzt sich hauptsächlich aus Produkttypen zusammen, die wir schon seit Jahren für uns selber herstellen und in unsere Ernährung integrieren.

Wir glauben daran, dass wir nicht die einzigen sind, die diese Produkte täglich nutzen würden und möchten unseren Kunden mittels einer großen Produktvielfalt eine Komplettlösung für eine gesunde Ernährungsweise an die Hand geben.
Bei der Produktpalette ist uns bewusst, dass diese sehr umfangreich ist, da wir allerdings eine Komplettlösung für eine gesunde adaptive Ernährungsweise anbieten wollen, gehört die große Auswahl in unserem Sortiment zu unserem Konzept.

Als Veganerin versuche ich immer frisch und hochwertig einzukaufen. Ist das gewährleistet?

Alle unsere Rohstoffe sind zu 100% roh und nicht erhitzt, so dass der Nährstoffgehalt in unseren Produkten oft sogar höher ist, als in Frischobst bzw. -gemüse, welches unter Umständen vor dem Verzehr stundenlang in der Obst- und Gemüseabteilung lag.
Die europaweite, flexible und schnelle Lieferung in insgesamt 38 Länder ermöglicht einen leichten Zugang zu unseren Produkten, so dass wir auch von logistischer Seite aus unseren Kunden die Frische unserer Produkte garantieren können.

Ist eure Vertical Agriculture-Methode auch geeignet für Gewächshäuser, so dass auch wärmeliebende Pflanzen darin wachsen können?

Ja, Vertical Farming ist auch für Gewächshäuser geeignet und ermöglicht somit den Anbau wärmeliebender Pflanzen.

Zur Zeit ist es möglich, ca. 120 plus verschiedene Pflanzenarten durch Vertical Farming anzubauen.

Wir haben uns für den Anfang für 12 verschiedene Pflanzenarten entschieden.
Mit der Zeit wollen wir aber den Anbau weiterer Rohstoffe realisieren.

Werdet ihr es eigentlich schaffen all eure benötigten Zutaten selber anzubauen?

Nein, wir werden anfangs nur einen Teil unserer Rohstoffe selber anbauen.

Woher bekommen die Pflanzen ihre Nährstoffe, geht es um Algen die nur Sonnenenergie brauchen?

Wir benutzen anstelle von Sonnenlicht die Phillips LED Horti Lichter spezifisch für Vertical Farming und Growth Chambers. Des Weiteren kommen die Nährstoffe aus biofiltriertem Regenwasser.

Warum nicht Aquaponik (Nährstoffe für Pflanzen sind schon inkl.)?

Wir finden Aquaponik super, haben uns aber für Hydroponik entschieden, weil wir eine sehr große Anbaufläche haben und Aquaponik in dieser Größenordnung ungünstig wäre.

Woher kommt die Energiemenge für den „Wasserkreislauf“? Wie soll die Energie zwischengespeichert werden?

Die Energie beziehen wir über Solar-, Wind- und Wasserkraftanlagen, wobei die Energie in den Tesla Powerpacks und Cradle to Cradle Salzwasserbatterien von “Aquion Energie” zwischengespeichert wird.

Wenn man sich die Erzeugungsprofile von Wind- und Sonnenenergie im Jahresverlauf ansieht, werdet ihr dann nicht eine riesige Menge an Powerpacks benötigen um jederzeit versorgt zu sein?

Ja, wir werden einige Powerpacks benötigen. Langfristig gesehen sind das aber lohnenswerte Investitionen, die uns auch eine gewisse Unabhängigkeit garantieren. Zudem werden wir allein durch unsere Solaranlagen so viel Energie erzeugen, dass wir überschüssige Energie nicht nur speichern, sondern einen Teil davon auch verkaufen können.

Sind die umweltfreundlichen Verpackungen und das Versandsystem ebenfalls im Cradle to Cradle- Prozess eingebunden?

Ja, die umweltfreundlichen Verpackungen sind in den Cradle to Cradle Prozess eingebunden. Das Versandsystem wird DHL GoGreen sein, inklusive neuartiger recycelbarer Frischhalte-Verpackungen für den Lebensmittelversand.

Warum nutzt ihr nicht einfach einen Ökostrom-Anbieter? Jemand der flexibel Leistung zukaufen kann, hat es doch wesentlich einfacher, oder?

Ein Ökostrom-Anbieter ist für uns leider keine Lösung, da der Strom, den wir beziehen würden ja nicht 100%ig aus erneuerbaren Energieerzeugern stammt, sondern aus dem nächstgelegenen Kraftwerk kommt. Und dort ist es ein bunter Mix aus allen möglichen Stromarten. Die Bundesregierung schätzte den Strommix im Jahr 2013 wie folgt ein: Erneuerbare Energien nahmen einen Anteil von ca. 23% ein, Kohle (Stein- und Braun-) kommt auf erschreckende 45%, Erdgas auf 10% und Kernenergie auf 15%. Uns ist bewusst, dass wir den Anteil erneuerbarer Energien im großen Strommix durch die Wahl eines Ökostrom-Anbieters erhöhen und positiv beeinflussen können, aber wir möchten bei der Stromerzeugung zu 100% erneuerbare Energien benutzen und in dieser Hinsicht keine Kompromisse machen.